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MAG. TATJANA RASBORTSCHAN   KARL-ADRIAN-STR. 3 - A-5020 SALZBURG   TELEFON 0043  662  85 41 38   FAX 0043  662  85 41 38   E-MAIL INFO@RASBORTSCHAN.AT NEWSLETTER ABO TIPPS       LOKALE MIT SCHÖNEM AUSBLICK   FOTO LOCATION
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© COPYRIGHT-HINWEIS: DER GESAMTE INHALT DIESER WEBSITE IST DURCH COPYRIGHT GESCHÜTZT. Sollten Sie den Wunsch haben, etwas hiervon zu verwenden, stehe ich Ihren Wünschen grundsätzlich offen gegenüber. Anfragen zur möglichen öffentlichen Verwendung von Material, ob insgesamt oder nur in Auszügen, sind willkommen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an mich. Ihre Tatjana Rasbortschan

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WER NOCH MEHR INSPIRATION… bzgl. GenussRegionsprodukte haben möchte, findet sie in meinem Buch „So schmeckt Österreich“. So erfährt man darin auch z.B. etwas über den Leondinger Grünspargel der gleichnamigen GenussRegion. Es beinhaltet interessante Berichte über das Produkt, Ausflugstipps und Anbieter der Region und ist „garniert“ mit vielen Landschaftsfotos. BUCH „So schmeckt Österreich“

SPARGEL UNGER

MAI 2018

KAISERLICHES GEMÜSE IN WEIßEM, PURPURNEM UND

GRÜNEN GEWAND

„ANGEBAUT WIRD DAS, WAS UNS SCHMECKT!“

ist das Motto der Familie Unger, die sich im Marchfeld (GenussRegion Marchfeld Spargel g.g.A.*), in Franzensdorf, auf ihrem schönen Streckhof ganz dem edlen Spargel verschrieben hat. „Denn das was uns schmeckt, kommt auch bei den Kunden gut an!“ erklärt mir Isabella Unger. Sie zeigt mir in der Spargelwerkstatt am Hof die Kisten, die mit wenig weißem, aber viel purpurnem und grünem Spargel vollgepackt sind. „Der Weiße ist noch nicht zu ernten. Zuerst war in den letzten Wochen das Wetter zu kalt, dann zu heiß. Das mag er alles nicht! Die gängige Regel: „Nach Ostern gibt´s Spargel“ trifft schon lange nicht mehr zu!“, setzt Heinrich Unger fort. Währenddessen bedeckt seine Frau die frischgeernteten Stangen an ihren unteren Enden in den Kisten mit gecrashtem Eis, weil es das Entweichen wertvoller Inhaltsstoffe stoppt.

SPARGEL IST EIN GANZ SCHÖN ZICKIGES GEMÜSE!

Nicht zu warme Winter, nicht zu schnelle Temperaturschwankungen, nicht zu heißer Frühling, nicht zu feucht, nicht zu trocken, die Erde sollte ein lockerer nährstoffreicher Schwarzerdeboden sein, vor Schädlingen geschützt, die Spargelpflanzen sollen in Erd-Dämmen sein, damit sie sich nicht verfärben, je nach Entwicklungsstadium mit verschieden farbigem Nylon bedeckt sein, vorsichtig gestochen werden, schnell mit Eiswasser bespritzt werden und möglichst gleich den Konsumenten erreichen. Puh!!!! Das klingt echt anspruchsvoll! Noch dazu, wenn man weiß, dass Spargel erst im dritten Jahr geerntet werden kann. Familie Unger ließ sich aber davon nicht abhalten, sondern entschloss sich vor 25 Jahren den Hof auf Spargelanbau umzustellen. Erstaunlich, dass es bei diesen hohen Anforderungen eine jährliche Erntemenge um 1.400 Tonnen in Österreich gibt. Etwa 60 % des österreichischen Spargels wird im Marchfeld angebaut, die Erntezeit beträgt rund sechs Wochen. Spargel ist ausgesprochen kalorienarm, enthält Eiweiß, Ballaststoffe, verschiedene Vitamine (Vitamin C, E, B1, B2, Folsäure) und Mineralstoffe. Seinen typischen Geschmack erhält der Spargel durch ätherische Öle, Asparaginsäure, Vanillin und andere pflanzliche Wirkstoffe. Grüner Spargel ist vitaminreicher und schmeckt wegen seines Chlorophyllgehaltes würziger, der dunklere nussig, der hellere erbsig. An der Produktionsstraße in der Fabrik am Hof arbeiten zurzeit 10 Erntehelfer, es geht alles schnell. Durch die modernen Anlagen können auf nicht einmal halber Kraft bereits 300 kg Spargel in der Stunde abgepackt werden. Den Erntehelfern muss drei Wochen im Vorhinein gesagt werden, wann sie aus dem Ausland an den Hof kommen sollen, aber da weiß der Anbauer noch gar nicht, ob es dem Spargel im Feld schon beliebt, erntefertig zu sein. Eine schwierige Angelegenheit.

KOCHREZEPTE VON ISABELLA UNGER UND FEINE WEINE

„Am liebsten mag ich den Purpur-Spargel gegrillt, da brutzelt er unter der Haut und der süße Geschmack kommt dann besonders gut heraus. Mit Chilli-Honigöl oder mit einem Basilikumpesto ist er besonders fein. Den weißen Spargel dämpfe ich in einer Wanne in der eigenen Flüssigkeit, gieße ein Buttersafterl darüber und serviere ihn zu gegrilltem Fleisch oder Fisch!“ Selbst kreierte Rezepte liegen in der Spargelwerkstatt auf, eines g´schmackiger als das andere. Ein exklusives Weinsortiment, das Isabella Unger jedes Jahr frisch auf den jeweiligen Spargelgeschmack abstimmt, ziert die Regale, alle Flaschen sind limited Editions. Sie verkostet den Wein von Winzern aus der Umgebung (östliches und westliches Weinviertel), blind, damit sie sich nicht beeinflussen lässt. „Der Wein darf nicht zu wuchtig sein, damit er den Spargelgeschmack nicht erdrückt!“ Der Sauvignon aus Hohenwarth vom Weingut Hofbauer-Schmidt ist ihr Lieblingströpfchen.

PASTRAMI UND EDELKONSERVEN

Während sich Kunden Spargel vom Hofladen holen finde ich die außergewöhnlich guten Edelkonserven von Grossauer vor. Das Pfirsichkompott schmeckt so natürlich wie von Muttern und die Marmelade ist eher ein Fruchtmark, das man einfach gleich auslöffeln möchte. Pesti, Öle und Essige sind raffiniert aber geschmacksauthentisch und passen hervorragend zu den Spargelsorten. ( www.edelkonserven.at) Das Pastrami im Kühlregal vom Marchfelder Rind harmoniert auch mit Spargel und sollte daher gleich zum edlen Mahl mitgenommen werden. Wer einen Spargel mit längerer Haltbarkeit mit nach Hause nehmen möchte, kann dies mit dem „Kaiserspargel im Glas“ der Familie Unger machen, denn der hält mehrere Monate und schmeckt trotzdem frisch. Den Namen „Kaiserspargel“ erhielt er in Anlehnung an Kaiser Franz I. von Österreich. Der Herrscher prägte den heutigen Namen „Franzensdorf“, weil er, das durch einen gewaltigen Eisstoß 1830 zerstörte Dorf, damals „Kimmerleinsdorf“, wieder aufbauen half. Und jetzt ist auch der Spargel nach dem Kaiser benannt und er schmeckt auch wahrlich hoheitlich! Schön und interessant war die Führung, liebe Familie Unger, und ich freue mich schon auf einen nächsten Besuch bei Euch!!! (Da nehm´ ich dann aber gleich mehr von allen feinen Produkten mit)! Und jetzt gehe ich in die Küche und mache mir die Spargeltascherl mit Topfen ganz a la Isabella Unger! Mahlzeit

DI Heinrich & Isabella Unger

2301 Franzensdorf  54 Tel.: +43 (0)2215/2210 Mail: spargelunger@aon.at www.spargelunger.at  Abhof-Verkaufszeiten bitte auf der Homepage nachsehen!
*Die GenussRegion Marchfeld Spargel g.g.A. Das Marchfeld, die größte Ebene in Niederösterreich wird im Süden von der Donau, im Osten von der March, im Norden vom Hügelland des Weinviertels, und im Westen vom Bisamberg begrenzt. Im Kernland bietet es ideale Produktionsbedingungen für die Marchfelder Spargelbauern. Dieser  Spargel enthält weniger Bitterstoffe und besticht durch seine besondere Zartheit. Die spezielle kundengerechte Sortierung und österreichweite Distribution binnen 24 Stunden, begründen den Erfolg des Marchfeldspargels g.g.A. Als Solo Spargel wird nur ein Produkt mit einem Durchmesser von 20 -25 mm bezeichnet.  (siehe auch unter: www.genuss-region.at)
Spargelfeld - Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Isabella Unger - Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Donauauen - Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich

  TIPP

Der Hof der Familie Unger liegt in der Nähe des berühmten Donauauengebietes Hainburg, wobei die Stopfenreuther Au die letzte große Flussauen-Landschaft Mitteleuropas darstellt. Hier kann man mit Nationalpark-Rangern die Geheimnisse der Au enthüllen oder mit Kanus die Seitenarme der Donau erkunden. Außerdem lernt man den Aufbau des Bodens kennen, die ein Spargelanbau braucht, um erfolgreich zu sein.
Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich DI Heinrich Unger - Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich
Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Spargelfeld - Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Donauauen - Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich
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SPARGEL UNGER

MAI 2018

KAISERLICHES GEMÜSE IN WEIßEM,

PURPURNEM UND GRÜNEN GEWAND

„ANGEBAUT WIRD DAS, WAS UNS SCHMECKT!“

ist das Motto der Familie Unger, die sich im Marchfeld (GenussRegion Marchfeld Spargel g.g.A.*), in Franzensdorf, auf ihrem schönen Streckhof ganz dem edlen Spargel verschrieben hat. „Denn das was uns schmeckt, kommt auch bei den Kunden gut an!“ erklärt mir Isabella Unger. Sie zeigt mir in der Spargelwerkstatt am Hof die Kisten, die mit wenig weißem, aber viel purpurnem und grünem Spargel vollgepackt sind. „Der Weiße ist noch nicht zu ernten. Zuerst war in den letzten Wochen das Wetter zu kalt, dann zu heiß. Das mag er alles nicht! Die gängige Regel: „Nach Ostern gibt´s Spargel“ trifft schon lange nicht mehr zu!“, setzt Heinrich Unger fort. Währenddessen bedeckt seine Frau die frischgeernteten Stangen an ihren unteren Enden in den Kisten mit gecrashtem Eis, weil es das Entweichen wertvoller Inhaltsstoffe stoppt.

SPARGEL IST EIN GANZ SCHÖN ZICKIGES GEMÜSE!

Nicht zu warme Winter, nicht zu schnelle Temperaturschwankungen, nicht zu heißer Frühling, nicht zu feucht, nicht zu trocken, die Erde sollte ein lockerer nährstoffreicher Schwarzerdeboden sein, vor Schädlingen geschützt, die Spargelpflanzen sollen in Erd-Dämmen sein, damit sie sich nicht verfärben, je nach Entwicklungsstadium mit verschieden farbigem Nylon bedeckt sein, vorsichtig gestochen werden, schnell mit Eiswasser bespritzt werden und möglichst gleich den Konsumenten erreichen. Puh!!!! Das klingt echt anspruchsvoll! Noch dazu, wenn man weiß, dass Spargel erst im dritten Jahr geerntet werden kann. Familie Unger ließ sich aber davon nicht abhalten, sondern entschloss sich vor 25 Jahren den Hof auf Spargelanbau umzustellen. Erstaunlich, dass es bei diesen hohen Anforderungen eine jährliche Erntemenge um 1.400 Tonnen in Österreich gibt. Etwa 60 % des österreichischen Spargels wird im Marchfeld angebaut, die Erntezeit beträgt rund sechs Wochen. Spargel ist ausgesprochen kalorienarm, enthält Eiweiß, Ballaststoffe, verschiedene Vitamine (Vitamin C, E, B1, B2, Folsäure) und Mineralstoffe. Seinen typischen Geschmack erhält der Spargel durch ätherische Öle, Asparaginsäure, Vanillin und andere pflanzliche Wirkstoffe. Grüner Spargel ist vitaminreicher und schmeckt wegen seines Chlorophyllgehaltes würziger, der dunklere nussig, der hellere erbsig. An der Produktionsstraße in der Fabrik am Hof arbeiten zurzeit 10 Erntehelfer, es geht alles schnell. Durch die modernen Anlagen können auf nicht einmal halber Kraft bereits 300 kg Spargel in der Stunde abgepackt werden. Den Erntehelfern muss drei Wochen im Vorhinein gesagt werden, wann sie aus dem Ausland an den Hof kommen sollen, aber da weiß der Anbauer noch gar nicht, ob es dem Spargel im Feld schon beliebt, erntefertig zu sein. Eine schwierige Angelegenheit.

KOCHREZEPTE VON ISABELLA UNGER UND FEINE

WEINE

„Am liebsten mag ich den Purpur-Spargel gegrillt, da brutzelt er unter der Haut und der süße Geschmack kommt dann besonders gut heraus. Mit Chilli-Honigöl oder mit einem Basilikumpesto ist er besonders fein. Den weißen Spargel dämpfe ich in einer Wanne in der eigenen Flüssigkeit, gieße ein Buttersafterl darüber und serviere ihn zu gegrilltem Fleisch oder Fisch!“ Selbst kreierte Rezepte liegen in der Spargelwerkstatt auf, eines g´schmackiger als das andere. Ein exklusives Weinsortiment, das Isabella Unger jedes Jahr frisch auf den jeweiligen Spargelgeschmack abstimmt, ziert die Regale, alle Flaschen sind limited Editions. Sie verkostet den Wein von Winzern aus der Umgebung (östliches und westliches Weinviertel), blind, damit sie sich nicht beeinflussen lässt. „Der Wein darf nicht zu wuchtig sein, damit er den Spargelgeschmack nicht erdrückt!“ Der Sauvignon aus Hohenwarth vom Weingut Hofbauer- Schmidt ist ihr Lieblingströpfchen.

PASTRAMI UND EDELKONSERVEN

Während sich Kunden Spargel vom Hofladen holen finde ich die außergewöhnlich guten Edelkonserven von Grossauer vor. Das Pfirsichkompott schmeckt so natürlich wie von Muttern und die Marmelade ist eher ein Fruchtmark, das man einfach gleich auslöffeln möchte. Pesti, Öle und Essige sind raffiniert aber geschmacksauthentisch und passen hervorragend zu den Spargelsorten. ( www.edelkonserven.at) Das Pastrami im Kühlregal vom Marchfelder Rind harmoniert auch mit Spargel und sollte daher gleich zum edlen Mahl mitgenommen werden. Wer einen Spargel mit längerer Haltbarkeit mit nach Hause nehmen möchte, kann dies mit dem „Kaiserspargel im Glas“ der Familie Unger machen, denn der hält mehrere Monate und schmeckt trotzdem frisch. Den Namen „Kaiserspargel“ erhielt er in Anlehnung an Kaiser Franz I. von Österreich. Der Herrscher prägte den heutigen Namen „Franzensdorf“, weil er, das durch einen gewaltigen Eisstoß 1830 zerstörte Dorf, damals „Kimmerleinsdorf“, wieder aufbauen half. Und jetzt ist auch der Spargel nach dem Kaiser benannt und er schmeckt auch wahrlich hoheitlich! Schön und interessant war die Führung, liebe Familie Unger, und ich freue mich schon auf einen nächsten Besuch bei Euch!!! (Da nehm´ ich dann aber gleich mehr von allen feinen Produkten mit)! Und jetzt gehe ich in die Küche und mache mir die Spargeltascherl mit Topfen ganz a la Isabella Unger! Mahlzeit

DI Heinrich & Isabella Unger

2301 Franzensdorf  54 Tel.: +43 (0)2215/2210 Mail: spargelunger@aon.at www.spargelunger.at  Abhof-Verkaufszeiten bitte auf der Homepage nachsehen!

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WER NOCH MEHR INSPIRATION… bzgl. GenussRegionsprodukte haben möchte, findet sie in meinem Buch „So schmeckt Österreich“. So erfährt man darin auch z.B. etwas über den Leondinger Grünspargel der gleichnamigen GenussRegion. Es beinhaltet interessante Berichte über das Produkt, Ausflugstipps und Anbieter der Region und ist „garniert“ mit vielen Landschaftsfotos. BUCH „So schmeckt Österreich“
*Die GenussRegion Marchfeld Spargel g.g.A. Das Marchfeld, die größte Ebene in Niederösterreich wird im Süden von der Donau, im Osten von der March, im Norden vom Hügelland des Weinviertels, und im Westen vom Bisamberg begrenzt. Im Kernland bietet es ideale Produktionsbedingungen für die Marchfelder Spargelbauern. Dieser  Spargel enthält weniger Bitterstoffe und besticht durch seine besondere Zartheit. Die spezielle kundengerechte Sortierung und österreichweite Distribution binnen 24 Stunden, begründen den Erfolg des Marchfeldspargels g.g.A. Als Solo Spargel wird nur ein Produkt mit einem Durchmesser von 20 -25 mm bezeichnet.  (siehe auch unter: www.genuss-region.at)

  TIPP

Der Hof der Familie Unger liegt in der Nähe des berühmten Donauauengebietes Hainburg, wobei die Stopfenreuther Au die letzte große Flussauen-Landschaft Mitteleuropas darstellt. Hier kann man mit Nationalpark- Rangern die Geheimnisse der Au enthüllen oder mit Kanus die Seitenarme der Donau erkunden. Außerdem lernt man den Aufbau des Bodens kennen, die ein Spargelanbau braucht, um erfolgreich zu sein.
AUF EINEN KLICK
© COPYRIGHT-HINWEIS: DER GESAMTE INHALT DIESER WEBSITE IST  DURCH COPYRIGHT GESCHÜTZT. Sollten Sie den Wunsch haben, etwas hiervon zu verwenden, stehe ich Ihren Wünschen grundsätzlich offen gegenüber. Anfragen zur möglichen öffentlichen Verwendung von Material, ob insgesamt oder nur in Auszügen, sind willkommen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an mich. Ihre Tatjana Rasbortschan
MAG. TATJANA RASBORTSCHAN   KARL-ADRIAN-STR. 3 - A-5020 SALZBURG   TELEFON 0043  662  85 41 38   FAX 0043  662  85 41 38   E-MAIL INFO@RASBORTSCHAN.AT NEWSLETTER ABO
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MAI 2018

KAISERLICHES GEMÜSE IN WEIßEM,

PURPURNEM UND GRÜNEN GEWAND

„ANGEBAUT WIRD DAS, WAS UNS SCHMECKT!“

ist das Motto der Familie Unger, die sich im Marchfeld (GenussRegion Marchfeld Spargel g.g.A.*), in Franzensdorf, auf ihrem schönen Streckhof ganz dem edlen Spargel verschrieben hat. „Denn das was uns schmeckt, kommt auch bei den Kunden gut an!“ erklärt mir Isabella Unger. Sie zeigt mir in der Spargelwerkstatt am Hof die Kisten, die mit wenig weißem, aber viel purpurnem und grünem Spargel vollgepackt sind. „Der Weiße ist noch nicht zu ernten. Zuerst war in den letzten Wochen das Wetter zu kalt, dann zu heiß. Das mag er alles nicht! Die gängige Regel: „Nach Ostern gibt´s Spargel“ trifft schon lange nicht mehr zu!“, setzt Heinrich Unger fort. Währenddessen bedeckt seine Frau die frischgeernteten Stangen an ihren unteren Enden in den Kisten mit gecrashtem Eis, weil es das Entweichen wertvoller Inhaltsstoffe stoppt.

SPARGEL IST EIN GANZ SCHÖN ZICKIGES GEMÜSE!

Nicht zu warme Winter, nicht zu schnelle Temperaturschwankungen, nicht zu heißer Frühling, nicht zu feucht, nicht zu trocken, die Erde sollte ein lockerer nährstoffreicher Schwarzerdeboden sein, vor Schädlingen geschützt, die Spargelpflanzen sollen in Erd-Dämmen sein, damit sie sich nicht verfärben, je nach Entwicklungsstadium mit verschieden farbigem Nylon bedeckt sein, vorsichtig gestochen werden, schnell mit Eiswasser bespritzt werden und möglichst gleich den Konsumenten erreichen. Puh!!!! Das klingt echt anspruchsvoll! Noch dazu, wenn man weiß, dass Spargel erst im dritten Jahr geerntet werden kann. Familie Unger ließ sich aber davon nicht abhalten, sondern entschloss sich vor 25 Jahren den Hof auf Spargelanbau umzustellen. Erstaunlich, dass es bei diesen hohen Anforderungen eine jährliche Erntemenge um 1.400 Tonnen in Österreich gibt. Etwa 60 % des österreichischen Spargels wird im Marchfeld angebaut, die Erntezeit beträgt rund sechs Wochen. Spargel ist ausgesprochen kalorienarm, enthält Eiweiß, Ballaststoffe, verschiedene Vitamine (Vitamin C, E, B1, B2, Folsäure) und Mineralstoffe. Seinen typischen Geschmack erhält der Spargel durch ätherische Öle, Asparaginsäure, Vanillin und andere pflanzliche Wirkstoffe. Grüner Spargel ist vitaminreicher und schmeckt wegen seines Chlorophyllgehaltes würziger, der dunklere nussig, der hellere erbsig. An der Produktionsstraße in der Fabrik am Hof arbeiten zurzeit 10 Erntehelfer, es geht alles schnell. Durch die modernen Anlagen können auf nicht einmal halber Kraft bereits 300 kg Spargel in der Stunde abgepackt werden. Den Erntehelfern muss drei Wochen im Vorhinein gesagt werden, wann sie aus dem Ausland an den Hof kommen sollen, aber da weiß der Anbauer noch gar nicht, ob es dem Spargel im Feld schon beliebt, erntefertig zu sein. Eine schwierige Angelegenheit.

KOCHREZEPTE VON ISABELLA UNGER UND FEINE

WEINE

„Am liebsten mag ich den Purpur-Spargel gegrillt, da brutzelt er unter der Haut und der süße Geschmack kommt dann besonders gut heraus. Mit Chilli-Honigöl oder mit einem Basilikumpesto ist er besonders fein. Den weißen Spargel dämpfe ich in einer Wanne in der eigenen Flüssigkeit, gieße ein Buttersafterl darüber und serviere ihn zu gegrilltem Fleisch oder Fisch!“ Selbst kreierte Rezepte liegen in der Spargelwerkstatt auf, eines g´schmackiger als das andere. Ein exklusives Weinsortiment, das Isabella Unger jedes Jahr frisch auf den jeweiligen Spargelgeschmack abstimmt, ziert die Regale, alle Flaschen sind limited Editions. Sie verkostet den Wein von Winzern aus der Umgebung (östliches und westliches Weinviertel), blind, damit sie sich nicht beeinflussen lässt. „Der Wein darf nicht zu wuchtig sein, damit er den Spargelgeschmack nicht erdrückt!“ Der Sauvignon aus Hohenwarth vom Weingut Hofbauer-Schmidt ist ihr Lieblingströpfchen.

PASTRAMI UND EDELKONSERVEN

Während sich Kunden Spargel vom Hofladen holen finde ich die außergewöhnlich guten Edelkonserven von Grossauer vor. Das Pfirsichkompott schmeckt so natürlich wie von Muttern und die Marmelade ist eher ein Fruchtmark, das man einfach gleich auslöffeln möchte. Pesti, Öle und Essige sind raffiniert aber geschmacksauthentisch und passen hervorragend zu den Spargelsorten. ( www.edelkonserven.at) Das Pastrami im Kühlregal vom Marchfelder Rind harmoniert auch mit Spargel und sollte daher gleich zum edlen Mahl mitgenommen werden. Wer einen Spargel mit längerer Haltbarkeit mit nach Hause nehmen möchte, kann dies mit dem „Kaiserspargel im Glas“ der Familie Unger machen, denn der hält mehrere Monate und schmeckt trotzdem frisch. Den Namen „Kaiserspargel“ erhielt er in Anlehnung an Kaiser Franz I. von Österreich. Der Herrscher prägte den heutigen Namen „Franzensdorf“, weil er, das durch einen gewaltigen Eisstoß 1830 zerstörte Dorf, damals „Kimmerleinsdorf“, wieder aufbauen half. Und jetzt ist auch der Spargel nach dem Kaiser benannt und er schmeckt auch wahrlich hoheitlich! Schön und interessant war die Führung, liebe Familie Unger, und ich freue mich schon auf einen nächsten Besuch bei Euch!!! (Da nehm´ ich dann aber gleich mehr von allen feinen Produkten mit)! Und jetzt gehe ich in die Küche und mache mir die Spargeltascherl mit Topfen ganz a la Isabella Unger! Mahlzeit

DI Heinrich & Isabella Unger

2301 Franzensdorf  54 Tel.: +43 (0)2215/2210 Mail: spargelunger@aon.at www.spargelunger.at  Abhof-Verkaufszeiten bitte auf der Homepage nachsehen!
*Die GenussRegion Marchfeld Spargel g.g.A. Das Marchfeld, die größte Ebene in Niederösterreich wird im Süden von der Donau, im Osten von der March, im Norden vom Hügelland des Weinviertels, und im Westen vom Bisamberg begrenzt. Im Kernland bietet es ideale Produktionsbedingungen für die Marchfelder Spargelbauern. Dieser  Spargel enthält weniger Bitterstoffe und besticht durch seine besondere Zartheit. Die spezielle kundengerechte Sortierung und österreichweite Distribution binnen 24 Stunden, begründen den Erfolg des Marchfeldspargels g.g.A. Als Solo Spargel wird nur ein Produkt mit einem Durchmesser von 20 -25 mm bezeichnet.  (siehe auch unter: www.genuss-region.at)

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Der Hof der Familie Unger liegt in der Nähe des berühmten Donauauengebietes Hainburg, wobei die Stopfenreuther Au die letzte große Flussauen- Landschaft Mitteleuropas darstellt. Hier kann man mit Nationalpark-Rangern die Geheimnisse der Au enthüllen oder mit Kanus die Seitenarme der Donau erkunden. Außerdem lernt man den Aufbau des Bodens kennen, die ein Spargelanbau braucht, um erfolgreich zu sein.

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Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Spargel Unger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich