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MAG. TATJANA RASBORTSCHAN   KARL-ADRIAN-STR. 3 - A-5020 SALZBURG   TELEFON 0043  662  85 41 38   FAX 0043  662  85 41 38   E-MAIL INFO@RASBORTSCHAN.AT NEWSLETTER ABO TIPPS       LOKALE MIT SCHÖNEM AUSBLICK   FOTO LOCATION
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© COPYRIGHT-HINWEIS: DER GESAMTE INHALT DIESER WEBSITE IST DURCH COPYRIGHT GESCHÜTZT. Sollten Sie den Wunsch haben, etwas hiervon zu verwenden, stehe ich Ihren Wünschen grundsätzlich offen gegenüber. Anfragen zur möglichen öffentlichen Verwendung von Material, ob insgesamt oder nur in Auszügen, sind willkommen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an mich. Ihre Tatjana Rasbortschan

  BUCHTIPP 1

INSPIRATION Wer noch mehr Inspiration bzgl. GenussRegionsprodukte haben möchte, findet sie in meinem Buch „So schmeckt Österreich“. Es beinhaltet interessante Berichte über das Produkt, Ausflugstipps und Anbieter der Region und ist „garniert“ mit vielen Landschaftsfotos. So schmeckt Österreich
Lungauer Eachtling - Lungau © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Lungauer Eachtling © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Lungauer Eachtling - GENUSS REGION ÖSTERREICH © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich

DER LUNGAUER EACHTLING

JULI 2018

ZU BESUCH BEIM BIOBAUERNHOF BOGENSPERGER

NUR DER ECHTE „EACHTLING“ IST WIRKLICH ECHT

Acht Kartoffelsorten werden unter dem Begriff „Lungauer Eachtling“ im UNESCO- Biosphärenpark Lungau, einem der 5 Salzburger Bezirke, geführt und jede ist eine feine Erdknolle. So fein, dass hier schon die Römer die Feldfrucht anbauten und zu ihren Gelagen servierten. „Ich kenne ihn im Geschmack aus allen Anderen heraus!“ ist Julia, die Tochter der Familie Bogensperger, überzeugt. Ihr schönes Gesicht lacht dem Käufer auch von den Schachteln entgegen, die mit den Eachtlingen gefüllt, in den Raiffeisen-Lagerhäusern zu erwerben sind. Sie wird den Hof in zwei Jahren übernehmen und möchte ihn so führen, wie es ihr der Vater vorlebt. Familie Bogensperger hat sich auf ihrem Biobauernhof neben anderen Produkten dem Eachtling, verschrieben. Die zart rote „Laura“ ist ihre Lieblingssorte. Die gängigsten „Ächtleng“, wie der Lungauer die Kartoffel im Allgemeinen nennt, sind „Ditta“ und „Ustara“ und eben die „Laura“. Klingende Namen, gute Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Triebkraft  zeichnen die Sorten und das Saatgut aus. Auf 270 ha werden in guten Jahren 30.000 kg Eachtlinge, in schlechten 20.000 kg bei den Bogenpergers geerntet. „Staunässe mag die Knolle gar nicht, trocken soll es sein und in der Nacht gut abkühlen!“ klärt mich Herr Bogensperger beim Besuch seiner furchenspezifischen Kartoffelfelder auf. Er ist der Saatgut-Vereinsobmann und kümmert sich um sortenreinen Anbau. „Elitesaatgut ist alles, was unter 50 mm Kartoffeldurchmesser misst, alles darüber wird als der echte Bioeachtling verkauft!“ setzt der Biobauer fort. Die exzellente Qualitäts-Speisekartoffel besitzt hochwertiges pflanzliches Eiweiß, viele Vitamine und wertvolle Mineralstoffe.

DIE EACHTLINGE WERDEN NICHT ZU

„STUBENHOCKERN“

„In Jahren, in denen die Ernte nicht so groß ausfallen wird, werden bereits die Kartoffeln vorbestellt!“ sagt Herr Bogensperger. „Sie lagern in einem Gemeinschaftskeller mit dem Namen „Unser tägliches Brot“ in Tamsweg, und werden dann kontingentiert, damit jeder etwas von der tollen Knolle bekommt. In guten Erntejahren sind es eine Million Kilo, aber auch die finden reißenden Absatz. Die Bekanntheit unseres Eachtlings ist, seit er GenussRegionsprodukt der GENUSS REGION ÖSTERREICH geworden ist, enorm gestiegen!“

„DIE ETWAS ANDERE KNOLLE“

…ist der Titel der Eachtlinge im Lungau. Humushaltige, sandige Böden, das inneralpine Trockenklima und die Seehöhe von über 1000 m ermöglichen den Anbau außergewöhnlicher Köstlichkeiten. Es ist also kein Wunder, dass hier mehr als die Hälfte der Landwirte auf „Bio“ setzen. So „Bio“, dass den strengen Richtlinien des Titels „UNESCO Biosphärenpark“ entsprochen werden kann. „Solange wir keine Wühlmaus am Erntehandschuh hängen haben, ist die Welt in Ordnung, denn die frisst sich an den Eachtlingen richtig satt!“ lacht die Tochter und erzählt, wie sich einmal eine Wühlmaus in ihren Handschuh verbissen hat.

„ BACK TO THE ROOTS“

…ist das Motto der Familie Bogensperger. Und auch die Konsumenten wissen immer mehr den biologischen Anbau, bei dem keine chemischen Dünger verwendet werden, zu schätzen. Vor allem auch bei Kartoffeln, denn bei diesen gehen die chemischen Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel über die Knolle in den Feldboden. Nur alle fünf Jahre dürfen auf dem gleichen Feld wieder Kartoffeln angebaut werden, damit der Boden nicht ausgelaugt wird. „Der Eachtling bekommt genug Zeit zu wachsen, denn kein Kunstdünger beschleunigt den Wuchs. Dadurch schmeckt er viel intensiver und nicht so wassrig, wie andere Kartoffeln!“ ist die Familie Bogensperger überzeugt. Sie genießt die tolle Knolle am liebsten frisch vom Feld gekocht und mit Butter und Salz. Einfach genial!

„I MOG´S“

Ein weiteres Lieblingsrezept „á la Bogensperger Mama“ lautet: Die Folienkartoffel im Rohr garen lassen. Inzwischen Petersilie, Butter, Salz, Speck, Lauch und Zwiebel in der Pfanne andünsten, mit Sauerrahm vermischen und mit frischen Kräutern über die fertige, in der Mitte aufgespaltene Folienkartoffel verteilen. Klingt echt Eachtling gut! Mahlzeit allerseits!!!!!

  BUCHTIPP 2

LEHRWEGE UND ERLEBNISPFADE Wer gerne „lehrreich“ Wandern geht, der findet in meinem Buch „75 Lehrwege und Erlebnispfade Oberösterreich, Salzburg und Berchtesgaden“ interessante Vorschläge für Kurzurlaube oder Ausflüge: Mein ErlebnisReich

LUNGAUER EACHTLING & MEHR

Josef  Bogensperger vgl. Mühlhauser Lungauer Saatzucht- und Saatbauverein Althofen 44 5571 Mariapfarr

INTERESSANTE LINKS

  GenussRegion Lungauer Eachtling   Lungauer Eachtling   UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge
Reine Lungauer Biosphärenmilch © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Lungauer Eachtling - Lungau © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich
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Lungauer Eachtling - Lungau © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich
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Josef  Bogensperger vgl. Mühlhauser Lungauer Saatzucht- und Saatbauverein Althofen 44 5571 Mariapfarr

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INSPIRATION Wer noch mehr Inspiration bzgl. GenussRegionsprodukte haben möchte, findet sie in meinem Buch „So schmeckt Österreich“. Es beinhaltet interessante Berichte über das Produkt, Ausflugstipps und Anbieter der Region und ist „garniert“ mit vielen Landschaftsfotos. So schmeckt Österreich

  BUCHTIPP 2

LEHRWEGE UND ERLEBNISPFADE Wer gerne „lehrreich“ Wandern geht, der findet in meinem Buch „75 Lehrwege und Erlebnispfade Oberösterreich, Salzburg und Berchtesgaden“ interessante Vorschläge für Kurzurlaube oder Ausflüge: Mein ErlebnisReich

DER LUNGAUER EACHTLING

JULI 2018

ZU BESUCH BEIM BIOBAUERNHOF

BOGENSPERGER

NUR DER ECHTE „EACHTLING“ IST WIRKLICH ECHT

Acht Kartoffelsorten werden unter dem Begriff „Lungauer Eachtling“ im UNESCO-Biosphärenpark Lungau, einem der 5 Salzburger Bezirke, geführt und jede ist eine feine Erdknolle. So fein, dass hier schon die Römer die Feldfrucht anbauten und zu ihren Gelagen servierten. „Ich kenne ihn im Geschmack aus allen Anderen heraus!“ ist Julia, die Tochter der Familie Bogensperger, überzeugt. Ihr schönes Gesicht lacht dem Käufer auch von den Schachteln entgegen, die mit den Eachtlingen gefüllt, in den Raiffeisen-Lagerhäusern zu erwerben sind. Sie wird den Hof in zwei Jahren übernehmen und möchte ihn so führen, wie es ihr der Vater vorlebt. Familie Bogensperger hat sich auf ihrem Biobauernhof neben anderen Produkten dem Eachtling, verschrieben. Die zart rote „Laura“ ist ihre Lieblingssorte. Die gängigsten „Ächtleng“, wie der Lungauer die Kartoffel im Allgemeinen nennt, sind „Ditta“ und „Ustara“ und eben die „Laura“. Klingende Namen, gute Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Triebkraft  zeichnen die Sorten und das Saatgut aus. Auf 270 ha werden in guten Jahren 30.000 kg Eachtlinge, in schlechten 20.000 kg bei den Bogenpergers geerntet. „Staunässe mag die Knolle gar nicht, trocken soll es sein und in der Nacht gut abkühlen!“ klärt mich Herr Bogensperger beim Besuch seiner furchenspezifischen Kartoffelfelder auf. Er ist der Saatgut-Vereinsobmann und kümmert sich um sortenreinen Anbau. „Elitesaatgut ist alles, was unter 50 mm Kartoffeldurchmesser misst, alles darüber wird als der echte Bioeachtling verkauft!“ setzt der Biobauer fort. Die exzellente Qualitäts-Speisekartoffel besitzt hochwertiges pflanzliches Eiweiß, viele Vitamine und wertvolle Mineralstoffe.

DIE EACHTLINGE WERDEN NICHT ZU

„STUBENHOCKERN“

„In Jahren, in denen die Ernte nicht so groß ausfallen wird, werden bereits die Kartoffeln vorbestellt!“ sagt Herr Bogensperger. „Sie lagern in einem Gemeinschaftskeller mit dem Namen „Unser tägliches Brot“ in Tamsweg, und werden dann kontingentiert, damit jeder etwas von der tollen Knolle bekommt. In guten Erntejahren sind es eine Million Kilo, aber auch die finden reißenden Absatz. Die Bekanntheit unseres Eachtlings ist, seit er GenussRegionsprodukt der GENUSS REGION ÖSTERREICH geworden ist, enorm gestiegen!“

„DIE ETWAS ANDERE KNOLLE“

…ist der Titel der Eachtlinge im Lungau. Humushaltige, sandige Böden, das inneralpine Trockenklima und die Seehöhe von über 1000 m ermöglichen den Anbau außergewöhnlicher Köstlichkeiten. Es ist also kein Wunder, dass hier mehr als die Hälfte der Landwirte auf „Bio“ setzen. So „Bio“, dass den strengen Richtlinien des Titels „UNESCO Biosphärenpark“ entsprochen werden kann. „Solange wir keine Wühlmaus am Erntehandschuh hängen haben, ist die Welt in Ordnung, denn die frisst sich an den Eachtlingen richtig satt!“ lacht die Tochter und erzählt, wie sich einmal eine Wühlmaus in ihren Handschuh verbissen hat.

„ BACK TO THE ROOTS“

…ist das Motto der Familie Bogensperger. Und auch die Konsumenten wissen immer mehr den biologischen Anbau, bei dem keine chemischen Dünger verwendet werden, zu schätzen. Vor allem auch bei Kartoffeln, denn bei diesen gehen die chemischen Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel über die Knolle in den Feldboden. Nur alle fünf Jahre dürfen auf dem gleichen Feld wieder Kartoffeln angebaut werden, damit der Boden nicht ausgelaugt wird. „Der Eachtling bekommt genug Zeit zu wachsen, denn kein Kunstdünger beschleunigt den Wuchs. Dadurch schmeckt er viel intensiver und nicht so wassrig, wie andere Kartoffeln!“ ist die Familie Bogensperger überzeugt. Sie genießt die tolle Knolle am liebsten frisch vom Feld gekocht und mit Butter und Salz. Einfach genial!

„I MOG´S“

Ein weiteres Lieblingsrezept „á la Bogensperger Mama“ lautet: Die Folienkartoffel im Rohr garen lassen. Inzwischen Petersilie, Butter, Salz, Speck, Lauch und Zwiebel in der Pfanne andünsten, mit Sauerrahm vermischen und mit frischen Kräutern über die fertige, in der Mitte aufgespaltene Folienkartoffel verteilen. Klingt echt Eachtling gut! Mahlzeit allerseits!!!!!
Lungauer Eachtling - Lungau © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Mariapfarr - Biobauernhof Bogensperger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Lungauer Eachtling - Biobauernhof Bogensperger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Biobauernhof Bogensperger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Reine Lungau Biosphärenmilch © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Biobauernhof Bogensperger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich Lungauer Eachtling - Biobauernhof Bogensperger © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich
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Lungauer Eachtling - Lungau - Mariapfarr © Foto: Rasbortschan - So schmeckt Österreich
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MAG. TATJANA RASBORTSCHAN   KARL-ADRIAN-STR. 3 - A-5020 SALZBURG   TELEFON 0043  662  85 41 38   FAX 0043  662  85 41 38   E-MAIL INFO@RASBORTSCHAN.AT NEWSLETTER ABO
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  BUCHTIPP 2

LEHRWEGE UND ERLEBNISPFADE Wer gerne „lehrreich“ Wandern geht, der findet in meinem Buch „75 Lehrwege und Erlebnispfade Oberösterreich, Salzburg und Berchtesgaden“ interessante Vorschläge für Kurzurlaube oder Ausflüge: Mein ErlebnisReich

DER LUNGAUER

EACHTLING

JULI 2018

ZU BESUCH BEIM BIOBAUERNHOF

BOGENSPERGER

NUR DER ECHTE „EACHTLING“ IST WIRKLICH ECHT

Acht Kartoffelsorten werden unter dem Begriff „Lungauer Eachtling“ im UNESCO-Biosphärenpark Lungau, einem der 5 Salzburger Bezirke, geführt und jede ist eine feine Erdknolle. So fein, dass hier schon die Römer die Feldfrucht anbauten und zu ihren Gelagen servierten. „Ich kenne ihn im Geschmack aus allen Anderen heraus!“ ist Julia, die Tochter der Familie Bogensperger, überzeugt. Ihr schönes Gesicht lacht dem Käufer auch von den Schachteln entgegen, die mit den Eachtlingen gefüllt, in den Raiffeisen-Lagerhäusern zu erwerben sind. Sie wird den Hof in zwei Jahren übernehmen und möchte ihn so führen, wie es ihr der Vater vorlebt. Familie Bogensperger hat sich auf ihrem Biobauernhof neben anderen Produkten dem Eachtling, verschrieben. Die zart rote „Laura“ ist ihre Lieblingssorte. Die gängigsten „Ächtleng“, wie der Lungauer die Kartoffel im Allgemeinen nennt, sind „Ditta“ und „Ustara“ und eben die „Laura“. Klingende Namen, gute Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Triebkraft  zeichnen die Sorten und das Saatgut aus. Auf 270 ha werden in guten Jahren 30.000 kg Eachtlinge, in schlechten 20.000 kg bei den Bogenpergers geerntet. „Staunässe mag die Knolle gar nicht, trocken soll es sein und in der Nacht gut abkühlen!“ klärt mich Herr Bogensperger beim Besuch seiner furchenspezifischen Kartoffelfelder auf. Er ist der Saatgut-Vereinsobmann und kümmert sich um sortenreinen Anbau. „Elitesaatgut ist alles, was unter 50 mm Kartoffeldurchmesser misst, alles darüber wird als der echte Bioeachtling verkauft!“ setzt der Biobauer fort. Die exzellente Qualitäts-Speisekartoffel besitzt hochwertiges pflanzliches Eiweiß, viele Vitamine und wertvolle Mineralstoffe.

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„In Jahren, in denen die Ernte nicht so groß ausfallen wird, werden bereits die Kartoffeln vorbestellt!“ sagt Herr Bogensperger. „Sie lagern in einem Gemeinschaftskeller mit dem Namen „Unser tägliches Brot“ in Tamsweg, und werden dann kontingentiert, damit jeder etwas von der tollen Knolle bekommt. In guten Erntejahren sind es eine Million Kilo, aber auch die finden reißenden Absatz. Die Bekanntheit unseres Eachtlings ist, seit er GenussRegionsprodukt der GENUSS REGION ÖSTERREICH geworden ist, enorm gestiegen!“

„DIE ETWAS ANDERE KNOLLE“

…ist der Titel der Eachtlinge im Lungau. Humushaltige, sandige Böden, das inneralpine Trockenklima und die Seehöhe von über 1000 m ermöglichen den Anbau außergewöhnlicher Köstlichkeiten. Es ist also kein Wunder, dass hier mehr als die Hälfte der Landwirte auf „Bio“ setzen. So „Bio“, dass den strengen Richtlinien des Titels „UNESCO Biosphärenpark“ entsprochen werden kann. „Solange wir keine Wühlmaus am Erntehandschuh hängen haben, ist die Welt in Ordnung, denn die frisst sich an den Eachtlingen richtig satt!“ lacht die Tochter und erzählt, wie sich einmal eine Wühlmaus in ihren Handschuh verbissen hat.

„ BACK TO THE ROOTS“

…ist das Motto der Familie Bogensperger. Und auch die Konsumenten wissen immer mehr den biologischen Anbau, bei dem keine chemischen Dünger verwendet werden, zu schätzen. Vor allem auch bei Kartoffeln, denn bei diesen gehen die chemischen Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel über die Knolle in den Feldboden. Nur alle fünf Jahre dürfen auf dem gleichen Feld wieder Kartoffeln angebaut werden, damit der Boden nicht ausgelaugt wird. „Der Eachtling bekommt genug Zeit zu wachsen, denn kein Kunstdünger beschleunigt den Wuchs. Dadurch schmeckt er viel intensiver und nicht so wassrig, wie andere Kartoffeln!“ ist die Familie Bogensperger überzeugt. Sie genießt die tolle Knolle am liebsten frisch vom Feld gekocht und mit Butter und Salz. Einfach genial!

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Ein weiteres Lieblingsrezept „á la Bogensperger Mama“ lautet: Die Folienkartoffel im Rohr garen lassen. Inzwischen Petersilie, Butter, Salz, Speck, Lauch und Zwiebel in der Pfanne andünsten, mit Sauerrahm vermischen und mit frischen Kräutern über die fertige, in der Mitte aufgespaltene Folienkartoffel verteilen. Klingt echt Eachtling gut! Mahlzeit allerseits!!!!!
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